Das Intensivtagebuch begleitet und unterstützt dabei, eine schwierige Zeit zu verarbeiten
Das Intensivtagebuch ist ein Tagebuch, das während eines Intensivaufenthaltes für PatientInnen geschrieben wird. PatientInnen können das Tagebuch später lesen und damit Erfahrungen besser verstehen.
Wir hoffen, dass diese Website für unser Fachpublikum, Angehörige und PatientInnen gleichermaßen eine Hilfe ist.
Kostenfreie Webinare für Angehörige, ehemalige PatientInnen und Fachpublikum
Diskutieren Sie mit Experten und Expertinnen sowie Angehörigen und anderen Betroffenen und berichten Sie von Ihren Erfahrungen!
Unsere Webinare finden per Zoom jeweils von 18.00-19.30 Uhr statt und sind für alle Teilnehmenden kostenfrei. Hier finden Sie die kommenden Themenschwerpunkte:
23. Juni 2026: Digitale Intensivtagebücher
15. September 2026: Sterben und Organspende
16. Dezember: Familienfreundliche Intensivstation
Angehörige, ehemalige PatientInnen und Fachpublikum sind herzlich eingeladen. Wir informieren Sie hier, wann die Registrierung geöffnet ist.
Intensivtagebuch-Poster zum Download
Wir wissen, nicht auf jeder Intensivstation findet das Intensivtagebuch Einsatz. Und nicht immer kann ein persönliches Gespräch erfolgen, um über das Intensivtagebuch aufzuklären. Damit Angehörige sich selbstständig und im eigenen Tempo über das Intensivtagebuch informieren können, haben wir drei verschiedene Poster zum Intensivtagebuch gestaltet, die wir hier kostenlos zum Download zur Verfügung stellen. Diese können im Wartezimmer von Kliniken oder Praxen aufgehangen werden. Über den QR Code gleangen Interessierte auf unsere Website. Unter dem Download-Link erhalten Sie eine zip-Datei mit allen drei Vorschlägen.
Für Pflegende, PsychologInnen und ärztliches Fachpersonal
IntensivpatientInnen können nach dem Aufenthalt erhebliche physische, psychische wie auch soziale Probleme haben. Das Intensivtagebuch kann dabei helfen, posttraumatische Belastungsstörungen zu reduzieren. Wir forschen dazu, tauschen uns aus und halten Sie auf dem Laufenden.
Für Angehörige, die PatientInnen unterstützen möchten
Das Intensivtagebuch wird während der Zeit der Bewusstlosigkeit eines Patienten oder einer Patientin zumeist von Pflegenden und Angehörigen geschrieben. Wir unterstützen Sie mit Hintergrundinformationen, Schreibvorlagen und glauben, die Tätigkeit hilft auch Ihnen, eine angst- und sorgenvolle Zeit zu verarbeiten.
Für PatientInnen, die verstehen, heilen und weiterleben möchten
Nachdem Sie kritisch krank gewesen sind, kann es Monate bis sogar Jahre dauern, bis Sie sich wieder vollständig erholt haben. Das Intensivtagebuch kann Ihnen dabei helfen, die nicht bewusst erlebte Zeit in Ihr Leben zu integrieren. Wir unterstützen Sie auch mit weiteren Hinweisen für Ihre Genesung.
„Das Tagebuch kann nach einem Intensivaufenthalt helfen, eine Bedeutung in dem Erlebten zu finden, die Erfahrungen aufzuarbeiten oder wieder zueinander zu finden. Tagebücher geben der eigenen Geschichte Bedeutung.”
– Dr. Peter Nydahl, RN BScN MScN, Pflegeforschung; Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel