Das Intensivtagebuch begleitet und unterstützt dabei, eine schwierige Zeit zu verarbeiten
Das Intensivtagebuch ist ein Tagebuch, das während eines Intensivaufenthaltes für PatientInnen geschrieben wird. PatientInnen können das Tagebuch später lesen und damit Erfahrungen besser verstehen.
Wir hoffen, dass diese Website für unser Fachpublikum, Angehörige und PatientInnen gleichermaßen eine Hilfe ist.
Kommunikation mit PatientInnen und Familien – Kostenfreies Webinar für Angehörige, ehemalige PatientInnen und Fachpublikum am 17. März 2026
Eine gute Kommunikation ist zentral – gerade auf der Intensivstation. Doch im täglichen Kontakt mit PatientInnen, Familien und KollegInnen ist sie alles andere als leicht. Wie Sie die richtigen Worte finden und welche Instrumente dabei hilfreich sein können, erfahren Sie im Webinar am 17. März von 18.00 bis 19.30 Uhr. Diskutieren Sie mit und berichten Sie von Ihren Erfahrungen! Angehörige, ehemalige PatientInnen und Fachpublikum sind herzlich eingeladen. Das Webinar findet per Zoom statt und ist für alle Teilnehmenden kostenfrei.
Registrierung folgt hier in Kürze.
Intensivtagebuch-Poster zum Download
Wir wissen, nicht auf jeder Intensivstation findet das Intensivtagebuch Einsatz. Und nicht immer kann ein persönliches Gespräch erfolgen, um über das Intensivtagebuch aufzuklären. Damit Angehörige sich selbstständig und im eigenen Tempo über das Intensivtagebuch informieren können, haben wir drei verschiedene Poster zum Intensivtagebuch gestaltet, die wir hier kostenlos zum Download zur Verfügung stellen. Diese können im Wartezimmer von Kliniken oder Praxen aufgehangen werden. Über den QR Code gleangen Interessierte auf unsere Website. Unter dem Download-Link erhalten Sie eine zip-Datei mit allen drei Vorschlägen.
Für Pflegende, PsychologInnen und ärztliches Fachpersonal
IntensivpatientInnen können nach dem Aufenthalt erhebliche physische, psychische wie auch soziale Probleme haben. Das Intensivtagebuch kann dabei helfen, posttraumatische Belastungsstörungen zu reduzieren. Wir forschen dazu, tauschen uns aus und halten Sie auf dem Laufenden.
Für Angehörige, die PatientInnen unterstützen möchten
Das Intensivtagebuch wird während der Zeit der Bewusstlosigkeit eines Patienten oder einer Patientin zumeist von Pflegenden und Angehörigen geschrieben. Wir unterstützen Sie mit Hintergrundinformationen, Schreibvorlagen und glauben, die Tätigkeit hilft auch Ihnen, eine angst- und sorgenvolle Zeit zu verarbeiten.
Für PatientInnen, die verstehen, heilen und weiterleben möchten
Nachdem Sie kritisch krank gewesen sind, kann es Monate bis sogar Jahre dauern, bis Sie sich wieder vollständig erholt haben. Das Intensivtagebuch kann Ihnen dabei helfen, die nicht bewusst erlebte Zeit in Ihr Leben zu integrieren. Wir unterstützen Sie auch mit weiteren Hinweisen für Ihre Genesung.
„Das Tagebuch kann nach einem Intensivaufenthalt helfen, eine Bedeutung in dem Erlebten zu finden, die Erfahrungen aufzuarbeiten oder wieder zueinander zu finden. Tagebücher geben der eigenen Geschichte Bedeutung.”
– Dr. Peter Nydahl, RN BScN MScN, Pflegeforschung; Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel